redpfeil.gif (131 Byte)  Adresskonfiguration

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Adresskonfigurationen

Nachdem der eigentliche PPP-Zugang konfiguriert ist, müssen Sie noch verschiedene Rechnernamen konfigurieren um die diversen Internetprogramme (Mail, Browser usw.) betreiben zu können. Oft müssen diese Namen in den einzelnen Programmen selbst angegeben werden. Wegen der Fülle der verwendbaren Programme verzichten wir hier auf die Beschreibung des 'Wie' und erwähne lediglich das 'Was' und 'Warum' etwas eingestellt werden muß !

Eigene Adresse

Jeder Rechner im Internet benötigt eine weltweit eindeutige Adresse, die im Moment aus vier Byte besteht. Mittelgrosse Firmen lassen sich oft einen ganzen Adressbereich reservieren (im Normalfall 255 Adressen) und sind dann innerhalb dieses Bereichs frei in der Vergabe der einzelnen Rechneradressen. Einzelpersonen und Kleinbetriebe reservieren als Kostengründen natürlich nicht gleich einen ganzen Bereich.
Einzelrechner, die über einen Provider temporär ans Internet angeschlossen werden, benötigen keine feste Internetadresse, da ihnen der Provider-Rechner bei jeder neuen Verbindung eine neue Adresse zuweisen kann. Diese neue Adresse entstammt einem Adressbereich, den der Provider für seine Kunden reserviert hat.
Wir machen genau das, weshalb Sie als BNV-Mitglied beim Verbindungsaufbau eine dynamische IP-Adresse zugeteilt bekommen. Ihr Rechner hat also bei jeder neuen Verbindung eine andere IP-Adresse.

Nameserver

Ein 'Nameserver' übersetzt symbolische Klarschriftnamen einzelner Rechner in die eigentliche Internet-Adresse, die im Moment aus vier Byte besteht. Kein Rechner kann komplett alle Namen übersetzen, weshalb weltweit unzählige Nameserver zusammenarbeiten und sich Nachfragen nach bisher unbekannten Rechnern so lange untereinander weiterreichen, bis einer die Übersetzung kennt und diese dann zurückliefern kann. Man nennt dieses System das DNS des Internets, der Nameserver ist also der DNS-Server.
Im Normalfall ist es ausreichend, einen Nameserver zu definieren. Bei uns wird die Adresse des zuständigen Nameservers beim Verbindungsaufbau via PPP an den Client (Ihr Rechner) übermittelt, weshalb im Normalfall nichts weiter einzustellen ist. Manche Clients können die DNS-Serveradresse nicht auf diesem automatischen Weg entgegennehmen. In diesem Fall muß an geeigneter Stelle die Adresse <194.95.197.1> eingetragen werden. Der symbolische Name dafür ist <nsan.an-netz.de>, was aber eigentlich nirgendwo eingetragen werden muß.

Mailserver ausgehende Post

Ausgehende Post wird mit dem sogenannten SMTP (=Simple Mail Transport Protocol) bei einem Mail-Server abgeliefert, der dann für den weiteren Transport der Nachricht zuständig ist. Vom Prinzip her kann ausgehende Post an jeden beliebigen Mailserver gesandt werden, da dieser auch Nachrichten, die nicht an seine Domain gerichtet sind, sinnvoll weiterleiten muß. Der Einfachheit halber ist es aber am sinnvollsten, immer den 'nächsten' SMTP-Server anzusprechen weil dieser erstens immer erreichbar sein sollte und zweitens dann diesem die Wahl des günstigesten Transportwegs überlassen wird.
Bei uns lautet der Name des SMTP-Servers <mail.an-netz.de>. Seine IP-Adresse ist nicht relevant, da sie vom Nameserver geliefert wird.

Mailserver eingehende Post

Eingehende Post wird bei uns mit dem sogenannten POP3-Protokoll (=Post Office Protocol) oder IMAP4-Protokoll (=Internet Message Access Protocol) vom Mailserver abgeholt. Weil Ihr Rechner die meiste Zeit nicht erreichbar ist, muß Ihre Post in einer Mailbox gespeichert werden, bis Sie mal wieder 'online' sind und diese dann dort abholen. Zum Leeren der Mailbox muß eine Kombination aus Benutzernamen und Kennwort angegeben werden, damit kein fremder die Mailbox unberechtig lesen kann.
Zur Konfiguration des Servers für eingehende Post sind also mindestens drei Angaben notwendig. Bei uns sind dies:

Eintrag

Wert

Bemerkung

Mail-Server :

mail.an-netz.de

Die IP-Adresse ist nicht relevant, sie wird vom Nameserver geliefert.

Mailbox-Name (=Login-Name):

z.B. an123498 

---

Kennwort:

Kennwort wie beim  Verbindungsaufbau

---

 

Proxies

Ein 'Proxy' ist im ursprünglichen Sinne eine Art Übersetzer, der bestimmte Anfragen in Bezug auf Ziel- und Herkunftsadressen anpaßt um z.B. firmeninterne Rechner- oder Mailadressen von der Aussenwelt abzuschotten. Zusätzlich werden Proxy-Server heutzutage oft auch für das Caching übertragener Daten eingesetzt, was insbesondere bei HTML-Transfers (WWW-Verkehr) viele Vorteile bringt.
Wenn ein Browser (Netscape, MS-Internet-Explorer o.a.) bei allen Zugriffen auf fremde Datenquellen immer zuerst bei einem Proxy- oder genauer Cache-Server anfragt, müssen viele Datenpakete nicht mehr so weit übertragen werden, wenn der Cache-Server sie schon verfügbar hat. Wenn sehr viele Anwender den gleichen Cache-Server verwenden, steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, daß angefragte Daten schon vorhanden sind. Der Verkehr selbst sinkt während die Übertragungsgeschwindigkeit effektiv steigt.
Wir betreiben für das HTTP- und FTP-Protokoll (=Hyper Text Transfer Protocol und File Transfer Protocol) einen Proxy-Server, der dann auch genutzt werden sollte. Tragen Sie dazu bitte im Browser folgenden Namen und Port ein:

Service

Server

Port

HTTP

proxy.an-netz.de

8080

FTP

proxy.an-netz.de

8080

 

WWW-Server für die eigene Homepage

Wenn Sie Ihre eigene Homepage gestalten wollen, dann steht Ihnen dazu ein eigenes Verzeichnis auf dem Server des BNV zur Verfügung. Dieser Server ist via FTP (=File Transfer Protocol) erreichbar.
Zur Konfiguration des FTP-Clients, mit dem Sie den Upload Ihrer Seiten durchführen wollen, sind drei Angaben notwendig.
Bei uns sind dies:

Eintrag

Wert

FTP-Server

home.an-netz.de

Username (=Login-Name):

z.B. an123498

Kennwort:

Kennwort wie beim Verbindungsaufbau

 


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aktualisiert am 29.03.2003 / WR